Erleben
Gemeinschaft wächst in gemeinsamen Erfahrungen — auf Fahrten, auf der Bühne, im Einsatz für die Umwelt und im lebendigen Alltag der Schule.
Fahrten & Reisen

Das Fahrtenprogramm begleitet unsere Schülerinnen und Schüler durch die ganze Schulzeit — vom Schullandheim in Klasse 5 bis zur Studienfahrt der Oberstufe. Unterwegs entsteht, was den Unterricht ergänzt: Zusammenhalt, Selbstständigkeit und Erinnerungen, die bleiben.
Jede Fahrt hat ihren guten Grund: Sie vertieft Gelerntes, stärkt die Gemeinschaft oder lässt persönlich wachsen. Und sie soll allen offenstehen — wo Unterstützung nötig ist, finden wir gemeinsam eine Lösung.
Von Klasse 5 bis zur Oberstufe
Schullandheim
Fünf Tage zum Start der gemeinsamen Schulzeit — ankommen und als Klasse zusammenwachsen.
Ökursion nach Wartaweil
Drei Tage Ökologie am Ammersee.
Wintersportwoche
Fünf Tage Sport, Bewegung und Gemeinschaft in den Bergen.
Auslandsbegegnungen
England, Italien, Frankreich und Dänemark — Begegnungen, Fahrten und Austausche. Mehr unter Internationales.
Sportlager in Inzell
Fünf Tage Sport und Teamgeist in den Bergen.
Berlinfahrt
Fünf Tage in Berlin — Politik, Geschichte und Kultur.
Studienfahrt
Fünf bis sechs Tage zum Abschluss der Schulzeit — an wechselnden Zielen, fachlich und kulturell.






Dazu kommen über das Schuljahr verteilt die SMV-Fahrt sowie fachbezogene Exkursionen und Unterrichtsgänge.
Hier steht später ein kurzer O-Ton — eine Schülerin oder ein Schüler erzählt von einer Fahrt, die in Erinnerung geblieben ist.
Platzhalter · Schüler:in, Klasse …
Das MTG international
Andere Länder, andere Sprachen, neue Freundschaften: Begegnungen mit Partnerschulen und Aufenthalte im Ausland öffnen den Blick auf die Welt — und machen Fremdsprachen lebendig.
Unsere Auslandsbegegnungen
Ganz im Sinne des europäischen Gedankens bekommt in der 8. bis 10. Jahrgangsstufe jede und jeder die Gelegenheit, einmal ins Ausland zu fahren. Ob Begegnung, Fahrt oder Austausch — wer einmal unterwegs war, kehrt selbstständiger und weltoffener zurück.
„Beim Singalong sangen 140 dänische und 20 deutsche Schülerinnen und Schüler gemeinsam drei Hits voller Hingabe — Gänsehaut pur.“Aus dem Bericht zur Dänemark-Begegnung
Ein Jahr ins Ausland
Wer tiefer eintauchen möchte, geht für ein halbes oder ganzes Jahr ins Ausland. Besonders geeignet ist im neuen G9 die 11. Jahrgangsstufe — grundsätzlich ist ein Auslandsaufenthalt aber auch früher möglich. Die Schule begleitet auf dem Weg und sorgt für einen nahtlosen Wiedereinstieg.
Der richtige Zeitpunkt
Im G9 bietet sich die 11. Jahrgangsstufe an; die Planung beginnt idealerweise schon am Ende der Mittelstufe. Ein Informationsabend Anfang November bietet Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschülerinnen und -schüler.
Antrag auf Beurlaubung
Bis Ende März an die Schulleitung, zusammen mit der Bestätigung der aufnehmenden Schule. Über die weiteren schulrechtlichen Schritte beraten wir Sie im Einzelfall.
Nach der Rückkehr
Sie legen eine Bestätigung über den durchgängigen Schulbesuch und die erbrachten Leistungen vor. Der Wiedereinstieg erfolgt unmittelbar in den laufenden Unterricht.
Ansprechpartnerin für die Beurlaubung ist Frau Ahrens. Bei der Planung und bei grundsätzlichen Fragen berät Frau Lackner. Beide erreichen Sie über das Sekretariat.
Lernen im Ausland
Ich fand es besonders überraschend, dass in den amerikanischen High Schools der Fokus auf dem Sport liegt. Wir haben automatisch schulfrei bekommen, wenn beispielsweise unser Football-Team so gut war, dass es in einer weit entfernt liegenden Stadt spielte — so dass alle, jede Lehrkraft und der Direktor die Möglichkeit hatte, dorthin zu fahren und die Mannschaft anzufeuern.
Tamara S. · USA, Jackson (Minnesota) · ein halbes JahrEs ist schön, zumindest einmal für eine kurze Zeit in einem anderen Land zu wohnen. Auch wenn Frankreich nicht weit von Deutschland entfernt ist, ist vieles dort anders — wie die Schule, die schon einmal von 7 bis 19 Uhr dauern kann, und zwar mit Frontalunterricht. Es war sehr schön, die dortige Kultur und neue Menschen kennenzulernen und einfach einmal in einer anderen Umgebung am Meer zu wohnen.
Cosima K. · FrankreichEs war wohl, als wir im Walmart an der Kasse standen und die Kassiererin in ungewohnt langsamem Tempo die Artikel scannte, als mir auffiel, dass man sich hier mehr Zeit nimmt. Das wurde bestätigt, als mir die Äpfel herunterfielen und drei zufällige Menschen halfen, sie aufzuheben, während sie mich unauffällig in ein Gespräch verwickelten. Mir gefällt diese Art des Lebens — so gemächlich und freundlich sind Münchner beim Einkaufen kaum.
Luna N. · Kanada, Nova ScotiaMan unterschätzt total die Weite von Kanada. Es wird nur das Auto genutzt, und die Entfernung zwischen den einzelnen Kleinstädten entspricht Münchens Durchmesser. Im Großen und Ganzen war es super interessant, eine andere Lebensart kennenzulernen und zu leben.
Zita B. · KanadaIch habe an einem dreimonatigen Frankreich-Austausch teilgenommen: Meine Austauschpartnerin war erst drei Monate in München, und ich war Anfang des Schuljahres drei Monate in Nancy. Auch wenn es anfangs ein bisschen schwierig war, haben sich meine Französischkenntnisse eindeutig gebessert, und ich habe neue Freunde kennengelernt. Ich würde so einen Austausch jedem und jeder empfehlen — man sollte einfach offen an die Sache herangehen.
Mia L. · Frankreich, Nancy · drei Monate„Kia Ora" — das ist die typische Begrüßung in Neuseeland, wo ich gerade mein Auslandsjahr verbringe, aber offensichtlich ist das kein Englisch. In Neuseeland gibt es nämlich mehrere offizielle Sprachen, und eine davon nennt sich Māori, die Sprache der Ureinwohner. Auch wenn das anfangs einschüchternd wirken kann, ist es doch unglaublich bereichernd. Wer die Natur, das Meer und ein Abenteuer liebt, der sollte unbedingt einmal nach Aotearoa kommen.
Laura P. · Neuseeland · AuslandsjahrSchule ist anders. Man fährt sehr früh mit dem Schulbus und hat jeden Tag den gleichen Stundenplan, unterbrochen durch das „Lunch". Insgesamt wird man in nur acht Fächern unterrichtet, die man ab der 9. Klasse frei wählt. Man muss weniger in der Freizeit lernen, daher bleibt mehr Zeit für Sport, Musik oder Theater — für mich eine tolle Chance, neue Sportarten wie Hockey und Fechten auszuprobieren.
Lilith G. · USA, Long Island (NY)Wenn das MTG zur Bühne wird
Chor, Orchester und Ensembles, Theater- und Musicalgruppen und Kunst: Hier zeigt die Schule, was in ihr steckt. Welche Ensembles es gibt, steht beim Fach Musik; Theater, Tanz und Artistik stehen als Pluskurse zur Wahl.








Schulleben
Am MTG wird viel verlangt — und mit derselben Kraft Gemeinschaft gelebt.
Miteinander — Füreinander
Am Ende des Schuljahres gilt für zwei Tage kein Stundenplan. Rund dreißig Projekte stehen zur Wahl – angeboten von Lehrkräften und von Schülerinnen und Schülern selbst. Dann wuselt es im ganzen Haus: In den Gruppen mischen sich alle Jahrgangsstufen, Fünftklässler werkeln neben Zwölftklässlern, und wer eine gute Idee hat, wird gehört, egal wie alt er ist. Am zweiten Tag zeigen alle, was daraus geworden ist, und am Ende steht das Sommerfest: auf der Bühne die Schülerband, die Lehrerband und alle, die möchten.
Zuletzt zur Wahl standen ein Flugsimulator, ein selbst organisiertes Fußballturnier, Chemieversuche für die kleinen Gäste des Sommerfests, eine Kunstauktion, ein Seniorentheater und Karaoke. Dazu die Projekte, die für andere arbeiten: Herzkissen für krebskranke Patientinnen und Patienten, Waffeln für das Tierheim München, Gebasteltes für die Kinder unserer Partnerschule in Kenia.
Das größte Publikum aber hat der Kochwettbewerb. Drei Lehrkräfte treten gegeneinander an, bekommen ihre Zutaten erst vor Ort und kochen live – jede unterstützt von einem Schülerteam, umringt von Zuschauern, die nicht mit Kommentaren sparen. Gewonnen hat, wer am Ende auf dem Teller überzeugt. Geschenkt wird hier nichts.




Der Spendenlauf
In Wundanyi im Südosten Kenias entscheidet das Schulgeld darüber, wer weiterlernen darf. Genau dort setzt SchuPa Kenia an: Der Verein übernimmt Schul- und Studiengebühren für junge Menschen, deren Familien sie selbst nicht aufbringen können. Lehrkräfte des MTG sitzen im Vorstand und fahren regelmäßig hin — das Geld kommt dort an, wo sie selbst gewesen sind.
Beim Spendenlauf erläuft die Schule jedes Jahr rund 15.000 Euro — und bezahlt damit Schuljahre.
SchuPa Kenia e. V. · fünf Partnerschulen in Wundanyi · rund 95 % der Mittel gehen direkt nach Kenia
Neben den Schulgebühren finanziert der Verein, was eine Schule sonst noch braucht: Gebäude, Wassertanks, Biogasanlagen, Bücher.




Wenn alle zusammenkommen
Zum Sommerfest, zum Adventsbasar und zu den Konzerten kommen alle zusammen: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Ehemalige – alle, die zum MTG gehören.
Im Advent steht der Pausenhof voller Tische. Wohin der Erlös geht, entscheidet die SMV jedes Jahr neu; zuletzt gingen die Einnahmen an den Münchner Kältebus und an eine Kinderpalliativstation.




Danke an alle fürs engagierte Zutun am Gelingen,
Aus dem Bericht zum Sportfest
Sport ist einfach eines von den schön’ren Dingen.
Und am Schyrenplatz hallts lange noch:
Alle Sportler leben hoch!

Nachhaltigkeit
Vom bewussten Umgang mit Ressourcen bis zu eigenen Projekten: Am MTG übernehmen Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihre Umwelt. Nachhaltigkeit ist kein Schulfach, sondern Haltung — und zeigt sich im Alltag.
Im Team N entwickeln Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam Ideen, die die Schule nachhaltiger machen — von der Regenwassertonne bis zum Insektenhotel. Umweltgruppe, Repair-Café und vegetarisches Kochen stehen auch als Pluskurse zur Wahl.
Nachhaltigkeit im Schulalltag
Umweltgruppe
Trifft sich wöchentlich, pflegt die Pflanzen im Schulhaus und macht aus dem Schulbeet einen bienenfreundlichen Nutzgarten mit eigenen Hochbeeten — und verkauft Recyclinghefte mit dem Blauen Engel.
Repair-Café
Hier wird repariert statt weggeworfen — gut für die Umwelt und das eigene handwerkliche Geschick.
Fifty-Fifty-Aktiv
Beim Ressourcensparprogramm der Stadt München achten Umwelt- und Energiescouts in jeder Klasse auf Strom, Heizung, Wasser und Müll.
Projekttage
Nachhaltigkeit ist auch bei den Projekttagen Thema: Müllsammeln an der Isar, veganes Kochen, Fahrräder reparieren oder den eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen.

Digitale Schülerzeitung
Recherchieren, schreiben, gestalten, veröffentlichen — die digitale Schülerzeitung wird vollständig von Schülerinnen und Schülern gemacht. Sie greift auf, was die Schulgemeinschaft bewegt, und gibt jungen Stimmen eine Bühne.
Zur Schülerzeitung →Lesen
Ein ruhiger Ort zum Recherchieren, Lesen und konzentrierten Arbeiten — allein oder in der Gruppe. Die Bibliothek ist Lernraum und Rückzugsort zugleich — betreut vom Pluskurs Schülerbibliothek.

2024 hat die Landeshauptstadt München die Bibliothek von Grund auf saniert — neuer Zuschnitt, neue Möbel, neue Gestaltung.
Autorinnen und Autoren im Haus
Für die Jüngeren wird in der Bibliothek gelesen, für die Oberstufe in der Turnhalle. Zuletzt kam Rebekka Frank und las in zwei Durchläufen aus ihrem Roman „Stromlinien“ — je neunzig Minuten für die Q12 und die Q13. Der zweite Teil gehörte den Fragen: wie ein Buch entsteht, von der ersten Idee über die Recherche bis zum Schreiben.


Schule als Staat
Für einige Tage wird das MTG zum eigenen Staat — mit Verfassung, Wahlen, eigener Währung, Betrieben und Bürgerinnen und Bürgern. Demokratie, Verantwortung und Gemeinschaft werden hier nicht erklärt, sondern erlebt — als Fortsetzung dessen, was die politische Bildung im Unterricht anlegt.


