Entdecken

Neugier ist der Anfang: Lernen, das Fragen weckt, ein breites Fächerangebot und Wege, die Lust darauf machen.

Gemeinsam lernen am MTG

Schülerinnen und Schüler im Biologieunterricht mit Skelettmodell

Die Welt verändert sich, und mit ihr die Aufgaben, auf die wir junge Menschen vorbereiten. Deshalb stellen wir uns immer wieder dieselbe Frage: Wie gestalten wir gemeinsames Lernen so, dass es wirkt?

Wirkungsvoll ist Lernen, wenn unsere Schülerinnen und Schüler es spüren, wenn es sie fordert und wenn es ihnen Freude macht.

Worauf es uns beim Lernen ankommt

Wachstum

Unsere Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie wachsen: Ich verstehe mehr, ich kann mehr. Wer das spürt, traut sich auch mehr zu.

Anspruch

Gutes Lernen weckt Neugier und verlangt eigenes Denken – statt Abarbeiten. So entsteht Verständnis, das bleibt.

Freude

Lernen gelingt in guten Beziehungen: mit Wertschätzung und Freude, in einer Gemeinschaft, in der Leistung und Wohlbefinden zusammengehören.

Wie Unterricht aussieht, bleibt dabei so verschieden wie die Fächer und die Klassen. Lehrplan, Prüfungen und Stoff sind gesetzt – der Weg dorthin nicht. Diesen Raum zu nutzen, kostet Mut. Wir nehmen ihn uns, Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler.

Und daran arbeiten wir nicht nur für uns: Als Seminarschule bilden wir jedes Jahr rund vierzig Referendarinnen und Referendare aus. Wer erklärt, wie guter Unterricht geht, muss ihn selbst immer wieder neu denken.

Einblicke aus dem Unterricht

Wie Lernen am MTG aussieht

Weltkarte mit Notizen zu „Global Challenges“ aus dem bilingualen Geographieunterricht
Geographie bilingual · Global Challenges
Bunte Werkstücke und Zeichnungen aus dem Unterricht auf einem Tisch
Kreative Projektarbeit
Ein Kind füttert Kühe im Stall des Erlebnisbauernhofs
Die fünften Klassen auf dem Erlebnisbauernhof
Ein Schüler hält sich im Museum eine goldene Maske vors Gesicht
„Maskier dich!“ — im Museum
Fächer

Eine Woche am MTG

Neunzehn Fächer, dazu die Angebote des MTG — jedes Fach führt zu seiner Seite.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 1. 8.00 Deutsch Mathematik Englisch Geschichte Leistungsfach 2. 8.45 Latein Physik EVA Klassenatelier Chemie 5 Minuten Pause · 9.30 – 9.35 Uhr 3. 9.35 Kunst MTG-Enrichment Politik und Gesellschaft Musik Wirtschaft und Recht 20 Minuten Pause · 10.20 – 10.40 Uhr 4. 10.40 Lernzeit Katholische Religion Evangelische Religion Ethik Biologie 5. 11.25 Sport Informatik Französisch Geografie Vertiefungskurs 20 Minuten Pause · 12.10 – 12.30 Uhr 6. 12.30 W-Seminar P-Seminar Pluskurse Differenzierungs- kurs Modul 7 7. 13.15 Mittagspause & Mensa Hausaufgaben- betreuung Schüler helfen Schülern OGTS IF-Kurs
Sprachen Mathematik & Naturwissenschaften Gesellschaftswissenschaften Religion & Ethik Kunst, Musik & Sport Angebote des MTG Oberstufe
Alle Fächer und Angebote einer Woche am MTG — kein Stundenplan einer einzelnen Klasse. Zeiten und Pausen nach dem Stundenschema.
Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren im Chemieunterricht
Neunzehn Fächer — und in jedem wird etwas anderes ausprobiert.
Vertretungskonzept

Zeit, die zählt

Krankheit, Fortbildung, eine Klasse auf Fahrt: Dass eine Lehrkraft einmal fehlt, lässt sich selten planen. Was in dieser Stunde passiert, schon: Für jede Altersstufe gibt es ein eigenes Konzept, das dann greift.

  1. Klasse 5 & 6

    Lernzeit

    Mit den eigenen Lernzeitmappen arbeiten die Kinder an Grundfertigkeiten — wiederholen, vertiefen und dabei durchaus Freude an der Sache haben.

  2. Klasse 8 & 9

    MTG-Enrichment

    Statt des ausgefallenen Fachs gibt es ein anderes: eines, das es sonst nirgends im Stundenplan gibt.

  3. Ab Klasse 11

    EVA

    Eigenverantwortliches Arbeiten. Was von der Unterstufe an aufgebaut wird, tragen die Jugendlichen in der Oberstufe selbst.

Wer ein Steckenpferd hat, macht daraus ein Fach.

Glück · Nachhaltigkeit · Lernpsychologie · Alltagskompetenzen ganz analog

Im MTG-Enrichment unterrichten Lehrkräfte jenseits des Lehrplans das, wofür sie selbst brennen. Welches Fach eine Klasse bekommt, entscheidet die Lehrkraft, die einspringt.

Schülerinnen und Schüler stehen um das Glückskreuz auf dem Boden, hunderte beschriftete Klebepunkte zwischen den Achsen Zeit und Intensität
Aus dem Fach Glück: hunderte Klebepunkte zwischen den Achsen Zeit und Intensität.
Bunte, selbst gestaltete Lapbooks der Klasse 5b an einer Pinnwand
Lernkompetenz

Lernen lernen

Wer lernt, wie man lernt, lernt besser. In der Unterstufe legen wir die Grundlagen, in der Mittelstufe werden sie über alle Fächer hinweg aufgegriffen, in der Oberstufe tragen die Jugendlichen sie selbst — Schritt für Schritt zu eigenständigem, lebenslangem Lernen.

Förderung & Lernunterstützung

Begleitung von der 5. Klasse an

Haus des Lernens

Jahrgangsstufe 5 und 6„Wie packe ich meine Schultasche, wie lerne ich für eine Prüfung?" Das Haus des Lernens übt Organisation, Hausaufgaben- und Prüfungsplanung sowie Methoden zur Konzentrationsförderung, etwa durch Bewegung — begleitet von Lehrkräften und älteren Schülerinnen und Schülern.

Klassenatelier

Jahrgangsstufe 5 und 6Auch im Klassenatelier wird Lernen zum Thema. Über das Jahr hinweg vertiefen und festigen Monatsthemen die Schwerpunkte aus dem Haus des Lernens.

Lernzeit

Jahrgangsstufe 5 und 6In Vertretungsstunden arbeiten die Klassen mit eigenen Lernzeitmappen an ihren Grundfertigkeiten — mehr zum Vertretungskonzept.

Individuelle Förderung

Fachliche Unterstützung beim Lernen bedarfsorientiert in den Kernfächern.

Sprachwerkstatt & Sprachlich Fit fürs Abitur

Stärkung der Sprachkompetenz in den Sachfächern. Festigung von Wortschatz und Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung. Aufsatztraining.

Individuelles Coaching

Besonders ausgebildete Lehrer-Coaches beraten individuell und vermitteln Lernstrategien und Zeitmanagement.

Beim Lernen helfen auch die Älteren: als Tutoren, bei Schüler helfen Schülern und in der Hausaufgabenbetreuung.

[Schülerstimme zum Lernen am MTG folgt]

[Name · Jahrgangsstufe]
Vitrine mit handgezeichneten englischen Vokabelheften der Q12
Improvement Logs — englische Vokabelhefte aus der Q12, von Hand gezeichnet.
Schülerinnen und Schüler halten Buchstaben hoch, die das Wort DEMOKRATIE ergeben
Haltung & Mitbestimmung

Politische Bildung & Demokratie

Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie lebt davon, dass Menschen sich einmischen, zuhören, kontrovers diskutieren und Verantwortung übernehmen. Am MTG erleben junge Menschen das — im Unterricht und darüber hinaus. Im Unterricht, in der Schulgemeinschaft und überall dort, wo aus Haltung Handeln wird.

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Schülerinnen und Schüler an Tischen mit Ländernamen bei einem Planspiel, eine Hand ist erhoben
Planspiel: ein Jahrgang, die Länder der Welt und eine Frage, über die verhandelt wird.
Vier Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an einem Tablet
Weniger ist mehr

Digitalisierung & Medienbildung

Digitale Medien gehören zu der Welt, in die unsere Schülerinnen und Schüler hineinwachsen – sie darauf vorzubereiten, ist unsere Aufgabe. Medienkompetenz entsteht aber nicht dadurch, dass ständig ein Bildschirm leuchtet, sondern dadurch, das Gesehene einordnen zu können.

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Abiturplakat des ersten G9-Jahrgangs 2026 im Innenhof des MTG
Der Abschluss

Oberstufe & Abitur

Die Oberstufe am MTG umfasst drei Jahre: den Einstieg in Jahrgangsstufe 11 und die Profil- und Leistungsstufe (PuLSt) in Q12 und Q13. Schritt für Schritt setzen die Schülerinnen und Schüler eigene Schwerpunkte, arbeiten wissenschaftlich und bereiten sich gezielt aufs Abitur vor.

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Schülerinnen und Schüler beim Studienorientierungstag in einem Hörsaal der TU München
Studienorientierungstag im Hörsaal der TU München.
Nach der Schule

Berufs- & Studienorientierung

Was kommt nach dem Abitur? Das MTG begleitet die Schülerinnen und Schüler bei dieser Frage frühzeitig und praxisnah — mit Beratung, Praktika und vielfältigen Angeboten zur Orientierung.

Orientierung geben

Den eigenen Weg finden

  1. Klasse 5 bis 8

    Erste Einblicke

    Über den Fachunterricht: eine Buchhandlung zum Welttag des Buches, ein Bauernhof in Geographie, ein Softwareunternehmen im Wahlkurs.

  2. Klasse 9

    Modul berufliche Orientierung

    Interessentest der Bundesagentur, Bewerbung schreiben im Deutschunterricht, Handwerksmesse — und ein einwöchiges Betriebspraktikum. Alles wandert ins eigene Portfolio.

  3. Klasse 10

    Hinter die Kulissen

    Ein Start-up-Accelerator, der Bayerische Landtag im Gespräch mit einer oder einem Abgeordneten, das Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

  4. Klasse 11

    Studium probieren

    Ein einwöchiges Betriebspraktikum, das P-Seminar, ein Frühstudium an der Universität der Bundeswehr, das Amtsgericht München mit echten Verhandlungen — und die Vorlesungen an der TU München.

  5. Q12 & Q13

    Entscheidung vorbereiten

    Fünf Projekttage im Aufbaumodul, ein Tag der offenen Tür an einer Münchner Hochschule, die Hausabimesse mit Eltern und Ehemaligen — und für jede und jeden ein eigenes Gespräch mit der Arbeitsagentur.

Von der Buchhandlung in der fünften Klasse bis zum eigenen Gespräch mit der Arbeitsagentur.

Klasse 5 bis Q13 · zwei Betriebspraktika · eigenes Portfolio ab der 9.

Orientierung wächst über die Schulzeit: erst Einblicke im Fachunterricht, dann Praktika und Projekte, am Ende die Entscheidung.

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Gemeinsam entdecken erleben entfalten