Entdecken
Neugier ist der Anfang: Lernen, das Fragen weckt, ein breites Fächerangebot und Wege, die Lust darauf machen.
Gemeinsam lernen am MTG

Die Welt verändert sich, und mit ihr die Aufgaben, auf die wir junge Menschen vorbereiten. Deshalb stellen wir uns immer wieder dieselbe Frage: Wie gestalten wir gemeinsames Lernen so, dass es wirkt?
Wirkungsvoll ist Lernen, wenn unsere Schülerinnen und Schüler es spüren, wenn es sie fordert und wenn es ihnen Freude macht.
Worauf es uns beim Lernen ankommt
Wachstum
Unsere Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie wachsen: Ich verstehe mehr, ich kann mehr. Wer das spürt, traut sich auch mehr zu.
Anspruch
Gutes Lernen weckt Neugier und verlangt eigenes Denken – statt Abarbeiten. So entsteht Verständnis, das bleibt.
Freude
Lernen gelingt in guten Beziehungen: mit Wertschätzung und Freude, in einer Gemeinschaft, in der Leistung und Wohlbefinden zusammengehören.
Wie Unterricht aussieht, bleibt dabei so verschieden wie die Fächer und die Klassen. Lehrplan, Prüfungen und Stoff sind gesetzt – der Weg dorthin nicht. Diesen Raum zu nutzen, kostet Mut. Wir nehmen ihn uns, Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler.
Und daran arbeiten wir nicht nur für uns: Als Seminarschule bilden wir jedes Jahr rund vierzig Referendarinnen und Referendare aus. Wer erklärt, wie guter Unterricht geht, muss ihn selbst immer wieder neu denken.
Wie Lernen am MTG aussieht




Eine Woche am MTG
Neunzehn Fächer, dazu die Angebote des MTG — jedes Fach führt zu seiner Seite.
Zeit, die zählt
Krankheit, Fortbildung, eine Klasse auf Fahrt: Dass eine Lehrkraft einmal fehlt, lässt sich selten planen. Was in dieser Stunde passiert, schon: Für jede Altersstufe gibt es ein eigenes Konzept, das dann greift.
- Klasse 5 & 6
Lernzeit
Mit den eigenen Lernzeitmappen arbeiten die Kinder an Grundfertigkeiten — wiederholen, vertiefen und dabei durchaus Freude an der Sache haben.
- Klasse 8 & 9
MTG-Enrichment
Statt des ausgefallenen Fachs gibt es ein anderes: eines, das es sonst nirgends im Stundenplan gibt.
- Ab Klasse 11
EVA
Eigenverantwortliches Arbeiten. Was von der Unterstufe an aufgebaut wird, tragen die Jugendlichen in der Oberstufe selbst.
Wer ein Steckenpferd hat, macht daraus ein Fach.
Glück · Nachhaltigkeit · Lernpsychologie · Alltagskompetenzen ganz analog
Im MTG-Enrichment unterrichten Lehrkräfte jenseits des Lehrplans das, wofür sie selbst brennen. Welches Fach eine Klasse bekommt, entscheidet die Lehrkraft, die einspringt.

Lernen lernen
Wer lernt, wie man lernt, lernt besser. In der Unterstufe legen wir die Grundlagen, in der Mittelstufe werden sie über alle Fächer hinweg aufgegriffen, in der Oberstufe tragen die Jugendlichen sie selbst — Schritt für Schritt zu eigenständigem, lebenslangem Lernen.
Begleitung von der 5. Klasse an
Haus des Lernens
Jahrgangsstufe 5 und 6„Wie packe ich meine Schultasche, wie lerne ich für eine Prüfung?" Das Haus des Lernens übt Organisation, Hausaufgaben- und Prüfungsplanung sowie Methoden zur Konzentrationsförderung, etwa durch Bewegung — begleitet von Lehrkräften und älteren Schülerinnen und Schülern.
Klassenatelier
Jahrgangsstufe 5 und 6Auch im Klassenatelier wird Lernen zum Thema. Über das Jahr hinweg vertiefen und festigen Monatsthemen die Schwerpunkte aus dem Haus des Lernens.
Lernzeit
Jahrgangsstufe 5 und 6In Vertretungsstunden arbeiten die Klassen mit eigenen Lernzeitmappen an ihren Grundfertigkeiten — mehr zum Vertretungskonzept.
Individuelle Förderung
Fachliche Unterstützung beim Lernen bedarfsorientiert in den Kernfächern.
Sprachwerkstatt & Sprachlich Fit fürs Abitur
Stärkung der Sprachkompetenz in den Sachfächern. Festigung von Wortschatz und Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung. Aufsatztraining.
Individuelles Coaching
Besonders ausgebildete Lehrer-Coaches beraten individuell und vermitteln Lernstrategien und Zeitmanagement.
Beim Lernen helfen auch die Älteren: als Tutoren, bei Schüler helfen Schülern und in der Hausaufgabenbetreuung.
[Schülerstimme zum Lernen am MTG folgt]
[Name · Jahrgangsstufe]

Politische Bildung & Demokratie
Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie lebt davon, dass Menschen sich einmischen, zuhören, kontrovers diskutieren und Verantwortung übernehmen. Am MTG erleben junge Menschen das — im Unterricht und darüber hinaus. Im Unterricht, in der Schulgemeinschaft und überall dort, wo aus Haltung Handeln wird.

Digitalisierung & Medienbildung
Digitale Medien gehören zu der Welt, in die unsere Schülerinnen und Schüler hineinwachsen – sie darauf vorzubereiten, ist unsere Aufgabe. Medienkompetenz entsteht aber nicht dadurch, dass ständig ein Bildschirm leuchtet, sondern dadurch, das Gesehene einordnen zu können.

Oberstufe & Abitur
Die Oberstufe am MTG umfasst drei Jahre: den Einstieg in Jahrgangsstufe 11 und die Profil- und Leistungsstufe (PuLSt) in Q12 und Q13. Schritt für Schritt setzen die Schülerinnen und Schüler eigene Schwerpunkte, arbeiten wissenschaftlich und bereiten sich gezielt aufs Abitur vor.
Berufs- & Studienorientierung
Was kommt nach dem Abitur? Das MTG begleitet die Schülerinnen und Schüler bei dieser Frage frühzeitig und praxisnah — mit Beratung, Praktika und vielfältigen Angeboten zur Orientierung.
Den eigenen Weg finden
- Klasse 5 bis 8
Erste Einblicke
Über den Fachunterricht: eine Buchhandlung zum Welttag des Buches, ein Bauernhof in Geographie, ein Softwareunternehmen im Wahlkurs.
- Klasse 9
Modul berufliche Orientierung
Interessentest der Bundesagentur, Bewerbung schreiben im Deutschunterricht, Handwerksmesse — und ein einwöchiges Betriebspraktikum. Alles wandert ins eigene Portfolio.
- Klasse 10
Hinter die Kulissen
Ein Start-up-Accelerator, der Bayerische Landtag im Gespräch mit einer oder einem Abgeordneten, das Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
- Klasse 11
Studium probieren
Ein einwöchiges Betriebspraktikum, das P-Seminar, ein Frühstudium an der Universität der Bundeswehr, das Amtsgericht München mit echten Verhandlungen — und die Vorlesungen an der TU München.
- Q12 & Q13
Entscheidung vorbereiten
Fünf Projekttage im Aufbaumodul, ein Tag der offenen Tür an einer Münchner Hochschule, die Hausabimesse mit Eltern und Ehemaligen — und für jede und jeden ein eigenes Gespräch mit der Arbeitsagentur.
Von der Buchhandlung in der fünften Klasse bis zum eigenen Gespräch mit der Arbeitsagentur.
Klasse 5 bis Q13 · zwei Betriebspraktika · eigenes Portfolio ab der 9.
Orientierung wächst über die Schulzeit: erst Einblicke im Fachunterricht, dann Praktika und Projekte, am Ende die Entscheidung.
