Digitalisierung & Medienbildung
Digitale Medien gehören zu der Welt, in die unsere Schülerinnen und Schüler hineinwachsen – sie darauf vorzubereiten, ist unsere Aufgabe.
Digitale Medien gehören zu der Welt, in die unsere Schülerinnen und Schüler hineinwachsen – sie darauf vorzubereiten, ist unsere Aufgabe. Medienkompetenz entsteht aber nicht dadurch, dass ständig ein Bildschirm leuchtet, sondern dadurch, das Gesehene einordnen zu können.
Uns ist wichtig, dass die Schule ein Ort der echten Begegnung bleibt. Im Unterricht arbeiten wir mit einem Gerät dort, wo es das Lernen weiterbringt.
In der Pause wird geredet und gespielt, nicht gescrollt.
Handyfreier Schultag · Jahrgangsstufen 5 bis 8 · Handytresor in jeder Klasse
Ein handyfreier Schultag
Handys und Smartwatches bleiben bei uns in der Tasche – ausgeschaltet, im Flugmodus oder stumm. In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 kommen sie den Vormittag über in den Handytresor der Klasse. Für die Pausen gilt das für alle: Der Pausenhof gehört den Gesprächen.
Wo ein Gerät gebraucht wird, sagt die Lehrkraft. Ältere Schülerinnen und Schüler dürfen ihr Handy in EVA-Stunden, Freistunden und der Mittagspause für schulische Zwecke nutzen.
Diese Regeln haben Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam erarbeitet.
Was im Einzelnen gilt, steht in unserer Handyvereinbarung.
Handyvereinbarung ansehen (PDF) →Digitale Schule der Zukunft
Ab der 9. Jahrgangsstufe arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler mit einem eigenen Tablet. Grundlage ist das Programm des Freistaats Bayern „Digitale Schule der Zukunft", das seit 2024 an allen bayerischen Schulen verankert ist: Die Familien schaffen das Gerät an, der Freistaat beteiligt sich an den Kosten.
Ein digitales Endgerät bedeutet nicht automatisch Lernerfolg. Papier und Bleistift, Tafel und Kreide behalten ihren Platz.
Aus dem Elternbrief zur Tabletklasse
Die Tablets kommen in einzelnen Phasen zum Einsatz, im Wechsel mit anderen Hilfsmitteln. Am Anfang der 9. Klasse steht der Umgang selbst auf dem Stundenplan: In mehreren Modulen finden die Schülerinnen und Schüler heraus, wann das Gerät ihnen beim Lernen hilft – und wann es ihnen im Weg steht.
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz kann einen großen Mehrwert haben. Entscheidend ist der kritische und reflektierte Umgang mit ihr: als Helfer, nicht als Ersatz für das eigene Denken.
Deshalb probieren wir sie im Unterricht aus, prüfen die Ergebnisse und sprechen darüber. Woran sind Fake News, gefälschte Bilder und Videos zu erkennen? Wo liegen die Risiken – etwa wenn ein Sprachmodell Quellen frei erfindet? Und wo bringt der Einsatz tatsächlich etwas? Auch unsere Lehrkräfte arbeiten damit, wenn es der Sache dient.
Im Studium, im Beruf, im Alltag werden unsere Schülerinnen und Schüler ihr begegnen. Darauf bereiten wir sie vor.
Wie Medienkompetenz entsteht
Medienkompetenz wächst quer durch die Fächer und über die Jahre – meist dann, wenn sie gerade nicht auf dem Stundenplan steht: bei der Recherche für ein Referat, beim Gestalten einer Präsentation, beim Streit darüber, ob ein Video echt ist. Systematisch und jahrgangsübergreifend greift unser Präventionskonzept das Thema auf.
Wir holen dafür regelmäßig Fachleute ins Haus – für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und für das Kollegium. Denn zu Hause stellen sich dieselben Fragen wie im Unterricht.
